Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Innenhof des Biologicums am Weinbergcampus in Halle

Weiteres

Login für Redakteure

Prof. Dr. Gabriele Meyer

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Magdeburger Straße 8
06112 Halle (Saale)

Telefon: +49 345 557-4498 / 4466
Fax: +49 345 557-4471

E-Mail:

https://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=3666&BF=0

Funktionen

Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

Erste stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM)

Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Schriftleitung der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ)

Mitherausgeberin der PFLEGE – Die wissenschaftliche Zeitschrift

Associate Editor BMC Geriatrics

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Pflegequalität des MDK Bayern

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Public Health und Pflegeforschung IPP der Universität Bremen

Fellow of the European Academy of Nursing Science (EANS)

Mein Interesse an der Alternsforschung

Seit Ende der 90er Jahre mit Beginn meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg war ich in Studien im Bereich Gesundheits- und Pflegeforschung im geriatrischen Setting involviert. Zunächst in eine große Cluster-randomisierte kontrollierte Studie zur Prävention von hüftgelenksnahen Frakturen durch ein Schulungs- und Informationsangebot und Bereitstellung von Hüftprotektoren. Es folgten weitere große epidemiologische und kontrollierte Studien mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen und mit in der gewohnten häuslichen Umgebung lebenden pflegebedürftigen älteren Menschen zu Themen wie Sturzprävention, mechanische freiheitsentziehende Maßnahmen, Polypharmazie, Gelenkkontrakturen, Demenz. Ziel war immer die Entwicklung evidenzbasierter geriatrischer Versorgungskonzepte.

Ich selbst war langjährig als Krankenschwester in der Krankenpflege und Altenpflege stationär und ambulant tätig, was zweifelsohne der Ausgangspunkt meines Interesses an den Pflege- und Versorgungsproblemen älterer Mitbürger/-innen ist.

Forschungsschwerpunkte

Klinische und epidemiologische Forschung zu Fragestellungen des höheren Lebensalters, hier insbesondere Versorgung und Pflege bei Demenz, freiheitsentziehende Maßnahmen und ruhigstellende Medikamente in Alten- und Pflegeheimen, Gelenkkontrakturen; Methoden und Vermittlungsprozesse der Evidenz-basierten Pflege/Medizin/Gesundheitsversorgung, Evidenz-basierte Patienteninformation.

Ausgewählte Projekte

BMBF-gefördert: Implementierung einer komplexen Intervention zur Vermeidung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen (IMPRINT): eine Cluster-randomisierte, kontrollierte Studie, in Zusammenarbeit mit der Universität zu Lübeck, Universität Hamburg und Universität Witten/Herdecke. Laufzeit 1.1.2014 bis 31.12.2016

BMBF-gefördert: Effekt personenzentrierter Pflege und Versorgung auf die Verschreibungshäufigkeit von Antipsychotika in Pflegeheimen (EPCentCare): eine Cluster-randomisierte, kontrollierte Studie, in Zusammenarbeit mit der Universität zu Lübeck und Universität Witten/Herdecke. Laufzeit 1.3.2014 bis 28.2.2017

BMBF-gefördert: Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe von Personen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen: Entwicklung und Pilotierung einer multifaktoriellen Intervention, in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München. Laufzeit 1.4.2014 bis 30.9.2016

BMBF-gefördert:  European research projects for the evaluation of health care policies, strategies and interventions for Neurodegenerative Diseases: JPND Verbundprojekt ACTIFCare, Zeitgerechter Zugang zu Versorgungs- und Pflegeangeboten bei Demenz, in Zusammenarbeit mit Bangor University, United Kingdom; University College London, United Kingdom; Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden; Oslo University Hospital, Norway; Dublin City University, Ireland; Faculdade de Ciências Médicas da Universidade Nova de Lisboa, Portugal; IRCCS “Centro S.Giovanni

5 ausgewählte Publikationen der letzten 2 Jahre

Renom Guiteras A, Meyer G, Thürmann P. The EU(7)-PIM list: a list of potentially inappropriate medications for older people consented by experts from seven European countries. Eur J Clin Pharmacol 2015; 71: 861-875

Hofmann H, Schorro E, Haastert B, Meyer G: Use of physical restraints in nursing homes: a multicentre cross-sectional study. BMC Geriatr 2015; 15:129

Mann E, Nguyen N, Fleischer S, Meyer G. Compliance with trial registration in five core journals of clinical geriatrics: a survey of original publications on randomised controlled trials from 2008 to 2012. Age Ageing 2014; 43: 872-876

Stephan A, Mayer H, Renom Guiteras A, Meyer G. Validity, reliability and feasibility of the German version of the Caregiver Reaction Assessment scale (G-CRA): a validation study. Intern Psychogeriatr 2013; 25: 1621-1628

Köpke S, Mühlhauser I, Gerlach A, Haut A, Haastert B, Möhler R, Meyer G. Effect of a Guideline-based Multi-Component Intervention on Use of Physical Restraints in Nursing Homes. A Cluster Randomized Controlled Trial. JAMA 2012; 307: 2177-2184

Zum Seitenanfang