Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Prof. Dr. Oliver Arránz Becker

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Soziologie
Emil-Abderhalden-Str. 26–27
Raum E.54.0
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 345 552-4260
Fax:       +49 345 552-7150

E-Mail:

Funktionen

Mitglied im Sprechergremium der Familiensektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (seit 01/2015)

Fachgutachter für die DFG

Mitherausgeber der Buchreihe „Familienforschung“ im Springer VS Verlag

Mein Interesse an der Alternsforschung

Nach dem Diplom in Psychologie an der Universität Bonn arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der RWTH Aachen (2001-2008) in einem familiensoziologischen Forschungsprojekt zur Bedeutung von Paarinteraktionsstilen für die Qualität und Stabilität von Partnerschaften. Ich begann mich für demographische Prozesse und Familienforschung zu interessieren und schloss 2008 meine Promotion mit einer Dissertation zu den Determinanten der Ehestabilität ab. Während meiner Zeit als Postdoc am Institut für Soziologie der TU Chemnitz erweiterte sich mein Fokus auf Intergenerationenbeziehungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern, wodurch spezifische psychosoziale Bedürfnisse betagter Menschen zunehmend in den Blick rückten. Parallel dazu habe ich in der interdisziplinären Gesundheitsforschung - gemeinsam mit Medizinern - Studien zur Versorgung von Parkinson-Patienten sowie zur Prädiktion chronischer postoperativer Schmerzen veröffentlicht, wobei immer wieder alternsbezogene Aspekte im Vordergrund standen. Aktuell beschäftige ich mich mit der Entstehung gesundheitlicher Ungleichheiten, also mit der Frage nach Ursachen der gesellschaftlichen (Un-)Gleichverteilung von Gesundheit über die gesamte Lebensspanne. Dabei stehen insbesondere Auswirkungen familienbezogener (z.B. Heirat, Fertilität, Scheidung, Verwitwung) sowie beruflicher Übergänge (z.B. Eintritt in und Austritte aus dem Arbeitsmarkt, Übergang in den Ruhestand) im Zentrum des Interesses. Interdisziplinäre Forschungskooperationen zu demographischen und gesundheitsbezogenen Fragen sind für mich besonders reizvoll.

Forschungsschwerpunkte

Quantitative Methoden, insbesondere Verfahren zur Analyse von Dyaden und Kleingruppen auf Basis von Mehrebenen- und Strukturgleichungsmodellen

Familienforschung und demographische Prozesse (Wahl von Lebensformen, Fertilität, Trennung und Scheidung, Partnerschafts- und Intergenerationenbeziehungen)

Gesundheitsforschung (medizinische Forschung, gesundheitliche Ungleichheit)

Ausgewählte Projekte

DFG AR-811/2-1: “Effekte von Übergängen im Lebensverlauf auf gesundheitliche Ungleichheiten. Zum Einfluss partnerschafts- und berufsbezogener Veränderungen auf die Gesundheit von Männern und Frauen” (2016-2019)

5 ausgewählte Publikationen der letzten 5 Jahre

Zartler, U., Heintz-Martin, V. & Arránz Becker, O. (Eds.)(2015). International Special Issue „Family dynamics after separation“, Journal of Family Research.

Althaus, A., Arránz Becker, O. & Neugebauer, E. (2014). Distinguishing between pain intensity and pain resolution: Using acute post-surgical pain trajectories to predict chronic post-surgical pain. European Journal of Pain, 18(4), 513-521.

Arránz Becker, O., Salzburger, V., Lois, N. & Nauck, B. (2013). What narrows the stepgap? Closeness between parents and adult (step)children in Germany. Journal of Marriage and Family, 75, 1130-1148.

Nauck, B. & Arránz Becker, O. (2013). Institutional regulations, opportunity, and the kinship solidarity of women. Results from thirteen regions in Asia, Africa, Europe and North America. European Sociological Review, 29(3), 580-592.

Althaus, A., Hinrichs-Rocker, A., Chapman, R., Arránz Becker, O., Lefering, R., Simanski, C., Weber, F., Moser, K.-H., Joppich, R., Trojan, S., Gutzeit, N. & Neugebauer, E. (2012). Development of a risk index for the prediction of chronic postsurgical pain. European Journal of Pain, 16(6), 901-910.

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